
Genau ein Jahr ist es her, als ich mir das Medion Akoya Netbook für damals noch 400 Euro zugelegt habe. Grund für die Anschaffung war der Beginn meines Studiums – ich brauchte ein leichtes Notebook, das man tagtäglich problemlos mit in die Uni nehmen kann. Der Display sollte dabei nicht zu klein sein – eine kleinere Größe als 10 Zoll kam also nicht in Frage. Somit fiel meine Entscheidung also auf den Medion Akoya. Ob ich die Entscheidung bereut habe, soll dieser Artikel klären….
Die Austattung : für meinen Bedarf ausreichend
Ich nutze das Gerät zu 80 % in der UNI, um während der Vorlesungen mitzuschreiben, Java-Quelltexte zu compilieren oder im Internet zu surfen / arbeiten. Z… Die Ausstattung reicht für die gängigen Office Anwendungen also vollkommen aus. Da ich keine Computerspiele spiele, weiß ich nicht, ob er dafür geeignet ist. Aber ich denke, dass sich kaum jemand so ein Gerät zum zocken kaufen wird
Das Display: Für langes Arbeiten ungeeignet
Dieses Gerät ist absolut kein Ersatz für den Home-PC. Längere Zeit an einem 10 Zoll Display zu arbeiten kann schon sehr anstrengend sein. Der Medion Akoya ist somit also wirklich nur für den mobilen Einsatz geeignet. Anfangs dachte ich auch, dass ich mit dem Gerät vielleicht öfter auch zu Hause arbeiten werde, zum Beispiel gemütlich im Bett, aber keine Chance, da setz ich mich lieber an meine 2 großen TFTs.
Wie schreibt sich’s denn? Die Tastatur
Wichtig ist bei einem Gerät, dass fast ausschließlich zum Schreiben benutzt wird, logischerweise die Tastatur. Die ist wirklich gut bei dem Akoya. Die Tastatur ist ist natürlich kleiner als normale Tasturen, aber ausreichend große, dass es sich problemlos tippen lässt. Nebenbei bemerkt: Ich habe nicht gerade kleine Hände und konnte problemlos ganze Vorlesungen (1,5h) mitschreiben, ohne dass mir danach die Hände gebrannt haben.
Windows XP inklusive
Schön ist, dass bei dem Medion Akoya Windows XP gleich vorinstalliert ist. Sicherlich ist die Lizens im Gesamtpreis eingerechnet, aber mir ist es lieber, dass ich ein System habe, dass ich kenne. Linux ist zwar auch nett, aber ich hab Windows XP lieber, zumal es dann auch keine Kompatibilitätsproblemen zu meinem Home-Rechner gibt.
Großer Schwachpunkt: Der Akku
Jetzt zum größten Kritikpunt: Der Akku. Ich weiß nicht, was sich die Ingenieure, die ein Gerät entwickeln, dass durchweg für den mobilen Einsatz konzipiert ist, bei der Auwahl des Akkus gedacht haben: Noch nicht mal 90 Minuten hält das Ding bei normaler Verwendung. Soweit ich weiß, hat die neuer Produktgeneration einen verbesserten Akku integriert, aber dieser ist auch ein Witz im Vergleich mit der Akku Leistung der Eee-PCs. In der UNI gibt es glücklicherweise Steckdosen, aber trotzdem ist es nervig, immer das Netzteil mitzuschleppen. Also werde mir wohl demnächst mal einen neuen Akku zulegen. Diese gibt es bereits von Drittherstellern für rund 60 Euro.
Verarbeitung und Design: Sehr gut
Nach einem Jahr nutz kann ich auch sagen, dass die Verarbeitung sehr gut ist. Keine losen Tasten, kaum Kratzer. Alles noch top in Schuß! Auch das Design gefällt mir gut. Sicherlich ist es nicht so spektakulär wie be einem MacBook ausgefallen, aber doch ganz schick. Mir reichts.
Das Gewicht – so leicht wie ein Buch
Wenn ich manchmal abends die Uni verlassen habe und auf dem Weg zur Sbahn war, kam es vor, dass ich mich vergewissern musste, ob ich das Gerät überhaupt im Rucksack habe. Mit den rund 1,2 KG wiegt es weniger als ein dickes Fachbuch. Perfekt also, um es täglich mitzunehmen.
Herstellbeschreibung
- MEDION Akoya Mini E1210 schwarz Intel Atom N270 10Zoll WXGA 1GB DDR2 SDRAM 160GB HDD WXPH VGA Cam
Product Description
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Danke für den ausführlichen Bericht! Allerdings muss ich dir zustimmen, dass eine Akkulaufzeit von 90 Minuten wirklich ein Witz ist! Mittlerweile gibt es ja Modelle, die bis zu 9 Stunden durchhalten. Bei einem Netbook, welches für den mobilen Einsatz konzipiert wurde, ist die Akkulaufzeit meiner Meinung nach das A und O. Ehrlich gesagt würde ich mir kein derartiges Gerät kaufen wenn ich wüsste, dass ich immer ein Netzteil mit mir herumtragen muss…